Alkoholsucht

Alkoholsucht

Bei der Alkoholsucht handelt es sich um eine körperliche Sucht, die jeden treffen kann. Oft sind Menschen davon betroffen, die sich in einem schwierigen Lebensabschnitt befinden und über den Konsum von übermäßig viel Alkohol versuchen, ihre Probleme zu lösen. Sie betäuben sich damit, und können für den Zeitraum, in dem ihre „Droge“ wirkt ihre Schwierigkeiten wenigstens vorübergehend vergessen. Sie versuchen, über diesen Weg ein Ventil zu finden, dass sie von ihren Sorgen und Nöten befreit. Leider bemerken Menschen, die sich bereits in diesem Stadium befinden, meistens nicht, dass sie bereits gefährlich tief in den Sumpf der Sucht abgerutscht sind und selten ohne fremde Hilfe dort wieder herauskommen. Die Probleme, die sie in diese Abhängigkeit getrieben haben, sind sehr oft familiär oder beruflich bedingt. So leiden sehr oft Menschen unter dieser Sucht, die beispielsweise finanzielle Probleme haben, Schwierigkeiten im Job, die eine Trennung vom Ehepartner verwinden oder den Tod eines geliebten Menschen erleben mussten. Sie versuchen, mit dieser Abhängigkeit zu vergessen was ihnen wiederfahren ist und stürzen sich damit in noch größere Probleme.

An der Alkoholsucht erkrankte Menschen haben oft Probleme, im normalen Alltag noch zu bestehen. Sie benötigen nach und nach immer mehr Alkohol, um ihre Sucht befriedigen zu können. Das führt dazu, dass sie immer mehr Schwierigkeiten im normalen Alltag bekommen und dadurch immer tiefer in den Sumpf abtauchen. Haben Sie erstmal das Stadium erreicht, dass ihnen nur abends zu trinken nicht mehr ausreicht, so werden sie bereits morgens ihren Arbeitsweg unter Alkoholeinfluss antreten. Wenn sie dabei nicht durch eine Verkehrskontrolle ihren Führerschein verlieren, so besteht die Gefahr, dass der Arbeitgeber auf den Zustand aufmerksam wird und bei wiederholtem Vorkommen der Alkoholabhängige seinen Arbeitsplatz verliert. Er gerät dadurch in Geldnot und wird seine anderen Bedürfnisse wie Lebensmittel, Kleidung, evtl. ein Auto und eine warme, saubere Wohnung zurückstellen, um seine Sucht finanzieren zu können. Als Folge dessen wird er gesellschaftliche Probleme bekommen und sich isolieren. Ist es erstmal soweit, dass ihm die Sucht auch äußerlich angemerkt wird, z. B. durch ständigen Alkoholgeruch, Verwahrlosung, ein rotes Gesicht oder einen schwankenden Gang wird er unaufhaltsame gesellschaftliche Probleme bekommen.

Hilfe kann den betroffenen Menschen oft eine Entzugstherapie bieten. Eine solche Therapie hat allerdings nur dann Aussicht auf Erfolg wenn der Suchtkranke seine Sucht als solche und als Krankheit und akzeptiert und bereit und gewillt ist, dagegen anzugehen. Ohne seine eigene geistige Überzeugung und intensive Mitarbeit wird die Therapie Ihr Ziel nur schwerlich erreichen.