Die richtige Ernährung für Blutspender

Wer regelmäßig Blut spendet, sollte auf seinen Körper und seine Ernährung achten, um das entnommene Blut möglichst schnell wieder nachproduzieren zu können. Dies kann man durch die richtige Ernährung maßgeblich beeinflussen, denn in der Tat gibt es blutbildende Lebensmittel.

Regelmäßige Blutspender haben einen erhöhten Bedarf an Eisen, welches zur Blutbildung nützlich ist. Dazu kann man Tabletten und andere Präparate einnehmen oder die Eisenzufuhr über eine bewusste Ernährung steigern. Sehr eisenhaltige Nahrungsmittel sind zum Beispiel Schweineleber, Rindfleisch und Makrele, Vegetarier fahren gut mit Roter Bete, Linsen, Sonnenblumenkernen, Roggenvollkornprodukten und Hirse. Allerdings wird Eisen aus pflanzlicher Herkunft leider nicht ganz so gut vom Körper verwertet wie tierisches Eisen.

Gut für die Nachproduktion des gespendeten Blutes sind auch frische oder gebackene Bananen, denn durch ihren hohen Gehalt an Folsäure steigern sie die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin.

Als Faustregel für den Eisengehalt verschiedener Lebensmittel kann man sich merken, dass Obst und Gemüse, das besonders dunkelgrün oder dunkelrot ist, wahrscheinlich mit einem hohen Eisengehalt aufwartet. Natürlich gilt dies nicht immer, aber oft genug.

Besser aufgenommen wird Eisen vom Körper übrigens in Verbindung mit Vitamin C.

Da dieser Artikel keinen ärztlichen Rat ersetzt, fragen Sie bezüglich Ihrer Ernährung bei regelmäßigem Blutspenden auf jeden Fall auch Ihren Arzt.

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